London, 12.06.2014 Die Fundamententwicklung für Offshore Windturbinen ist heftig in Bewegung um Kosten zu senken. Welcher Fundamenttyp für welche Bedingungen zukünftig Monopiles ersetzen wird ist dabei offen. Das „Offshore Wind Accelerator“ (OWA) Programm der britischen Carbon Trust ermöglicht nun den Test von Sucction Buckets („Saugeimern“) gleich in drei Gebieten geplanter Offshore Windkraftwerke (Dogger Bank, HornSea und Dudgeon). Im Rahmen dieses Projektes wird ein sucction bucket und ein Referenz bucket installiert, deinstalliert und an den nächsten Teststandort transportiert, an dem sich die Prozedur wiederholt. Untersucht wird u.a. die Installierbarkeit dieses Fundamenttyps bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen. Das Fundament wird von der dänischen Firma Universal Foundation A/S produziert, Die dänische Universität in Aalborg begleitet das Vorhaben. Finanziert wird das rund 8 Mio. € teure Projekt von Carbon Trust, der dänischen Regierung und den Unternehmen Statkraft, EON, Dong, Statoil und Universal Foundation. Die Versuche werden bereits im dritten Quartal 2014 durchgeführt. Die Firmen versprechen sich von diesem Gründungstyp eine deutliche Kostensenkung bei gleichzeitig geringeren Umweltauswirkungen bei der Installation (kein Rammen erforderlich). Und heute zum Schluss wieder Neuigkeiten aus der Alstom Übernahmeschlacht: Hitachi befindet sich nun in ernsthaften Gesprächen mit Siemens und Mitsubishi (MHI) um Teile von Alstom zu übernehmen, wobei es hier im Wesentlichen um das Dampfturbinengeschäft geht.